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Wirsing - der verborgene Schatz
Auf Grund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist der Wirsing ein wahrer Zauberkünstler in unserer Küche. Kurz mit heißem Wasser überbrüht, lässt er sich als Salat anrichten. Für Fisch und Fleisch bietet er eine schmackhafte Hülle. Er kann die Grundlage für Eintöpfe und Suppen sein, als herzhafte Beilage zu Wild und Lamm dienen oder für Nudeln eine wunderbare Ergänzung bilden.
Vitaminspender
Wirsing enthält die Vitamine B1 und B2, Folsäure sowie Kalium, Calcium und Phosphor. Auch der Vitamin-C-Gehalt, der durch vorsichtiges Garen erschlossen wird, leistet einen Beitrag zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Und mit 32 Kalorien je 100 g Wirsing unterstützt er auch ernährungsbewusstes Essen.
Frische einkaufen
Wirsing wird zu mehreren Zeiten im Jahr frisch angeboten. Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die äußeren Blätter fest und kräftig sind und frisch riechen. Dann können Sie ihn im Gemüsefach des Kühlschranks auch bis zu 10 Tagen lagern.
Einfach zubereitet
Wirsing wird meist in Streifen geschnitten oder gehobelt. Dazu können Sie auch gut die Brot- oder Küchenmaschine nutzen.
Gemüse wird besonders zart, wenn Sie das obere Drittel des Kohlkopfes verwenden. Der gerippte Teil passt gut zu Eintöpfen. Die großen Blätter dienen besonders gut als Hülle für Fisch oder Kohlroulade.
Vor dem Garen sollten die harten Rippen entfernt und der Wirsing gründlich gewaschen werden. Für Salate die Blätter kurz mit heißem Wasser überbrühen, da Wirsing roh nicht bekömmlich ist.
Unser Tipp: Nudelvariationen mit Wirsing
Ergänzen Sie Ihre Lieblingsnudeln doch mal mit Wirsingstreifen, Thymian und Knoblauch. Gemüse und Kräuter mit etwas Nudelwasser andünsten und mit Salz, Zitronenpfeffer und Olivenöl abschmecken. Über die heißen Nudeln geben und mit Parmesan oder Mozarella ergänzen.
Wer Knoblauch weniger mag, kann Wirsing auch in Sahne mit Curry oder Orangensaft dünsten.
Knackig als Salat
Wirsing, Äpfel und blanchierten Sellerie in Streifen schneiden. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wer mag, ergänzt noch Wallnuss- oder Pinienkerne. Wohl bekomms.
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