Autounfall mit dem Mietwagen im Ausland
Egal ob zu Hause oder im Ausland - ein Autounfall ist schnell passiert. In Deutschland sind die Versicherungssummen in der Haftpflichtversicherung in der Regel jedoch hoch genug, um den entstandenen Schaden vollständig zu begleichen. Doch gilt das überall, also auch im Ausland? Nein!
Autounfälle im Ausland können teuer werden
Wer im Ausland einen Unfall baut, kann auf einem Teil der Schadenskosten sitzen bleiben.
Das hängt damit zusammen, dass in anderen Ländern die Versicherungssummen oft niedriger sind als in Deutschland. Verursacht man mit einem Mietwagen einen Unfall, so tritt die Autohaftpflicht-Versicherung des Vermieters ein.
Passiert einem ein solches Missgeschick im Ausland, kann es vor allem bei größeren Schäden ein böses Erwachen geben. Denn die dort geltenden Versicherungssummen sind oft deutlich geringer, als man es von Deutschland her kennt.
Konkret bedeutet das, dass der fehlende Betrag zwischen der Deckungssumme und der Schadenshöhe aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Das schmälert die Urlaubskasse enorm und für manch einen bedeutet dieses auch nach dem Urlaub noch finanzielle Schwierigkeiten.
Was dagegen tun?
Mit der sogenannten "Mallorca-Police" können Sie dieses Risiko absichern. Gute Privathaftpflichtversicherungen bieten diese Police mit an, zum Teil gegen einen überschaubaren Beitragszuschlag. Auch einige Kfz-Versicherer haben in ihrer Haftpflichtdeckung einen entsprechenden Zusatzbaustein integriert.
Unser Tipp:
Schauen Sie im Zweifel in Ihre jeweilige Police oder fragen Sie Ihren Vertragsbetreuer oder direkt die Versicherungsgesellschaft.
Foto: Claudia Hautumm/Pixelio.de
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